Wissenswertes über unsere Sportanlage

Nachdem der alte Trainings- und Ausweichplatz den Anforderungen eines vernünftigen Spielbetriebes kaum genügte und die Marktgemeinde Neuburg gerade an dieser Stelle die Ausweisung eines Baugebietes in Erwägung zog, beantragte die Vereinsführung des TSV Langenhaslach bereits im Februar 1984 die Ausweisung eines neuen Trainings- und Ausweichgeländes bei der Marktgemeinde Neuburg.
Eventuell sollte der Bau des neuen Terrains im Rahmen des laufenden Flurbereinigungsverfahrens erfolgen. Eine derartige Realisierung war aber leider nicht möglich. Von der Flurbereinigungsdirektion Krumbach, und hier vor allem von den Herren Niedermaier und Böker, kam aber dann doch die entscheidende Anregung und Unterstützung für den Bau des neuen Geländes.
Dank des großen Engagements unseres damaligen 1. Bürgermeisters, Herrn Martin Fischer, konnte die Marktgemeinde Neuburg im Zuge der Flurbereinigung das benötigte Areal der ehemaligen Lehmgrube erwerben.
Am 19.04.1989 erfolgte dann mit der Marktgemeinde und Baulastträgerin der Abschluss eines Pachtvertrages mit einer Laufzeit von 30 Jahren für das neue Sportgelände. Nach Lösung des Finanzierungsproblems (die die Zuschüsse übersteigenden Kosten hatte der TSV Langenhaslach selber zu tragen) konnte unter der Federführung von Franz Schnatterer und Anton Greiner mit der Detailplanung begonnen werden.

Das Gesamtbauvorhaben wurde in zwei Teilabschnitte aufgegliedert:

- Sportplatzneubau
- Bau der Trainingsbeleuchtung auf dem vorhandenen Spielfeld



Sportplatzneubau

Die Finanzierung dieses Teilprojektes wurde über Zuschüsse der Regierung von Schwaben, des Landkreises Günzburg und der Marktgemeinde Neuburg gesichert. Um die von der Baugenehmigungsbehörde veranschlagten Baukosten von ca. 420.000 DM zu minimieren, war eine äußerst sparsame Mittelbewirtschaftung und ein hohes Maß an Eigenleistung erforderlich.
Der "erste Spatenstich" konnte am 14.02.1989 mit der Demontage des Zaunes für den Lehmabbau getätigt werden. Der Umstand, dass die Firma Leitenmaier für Abdichtarbeiten größere Mengen Lehm benötigte, erübrigte eine Erdbewegung von ca. 9000 m⊃3;;, was das Bauvorhaben um etwa 100.000 DM verbilligte. Außerdem übernahm die Fa. Leitenmaier kostenlos weitere kleinere Arbeiten. Danach wurde in Eigenarbeit ca. 1500 m Entwässerungsleitung verlegt und gleichzeitig sämtliche Erschließungs- und Wasserleitungen eingebracht. Bei der Submission der Arbeiten für das Einbringen der Rasentragschicht einschließlich Drainschicht, am 17.08.1989 erhielt die Fa. Leitenmaier den Zuschlag. Da die Ausführung dieser Arbeiten für den Herbst 1989 vorgesehen war, mussten die freiwilligen Helfer nochmals kräftig zulangen.
So waren die Barrieren für die Zuschauer, der Parkplatz oberhalb des Geländes , Böschungssicherungen und Ballfangzaun zu errichten, sowie Pflasterarbeiten und die Bepflanzung der Böschungen vorzunehmen. Die Lieferung des Pflanzenmaterials konnte im Rahmen des Flurbereinigungsverfahrens getätigt werden. Für die gelungene Bepflanzung war die tatkräftige Unterstützung und Beratung von Herrn Sieber von der Flurbereinigungsdirektion Krumbach ausschlaggebend.

Einige Eckdaten zum Sportplatzneubau:

Erdbewegungen: ca. 15.000 m⊃3;;
Rechnungssumme: ca. 130.000 DM
Eigenleistung: ca. 3300 Stunden
Wert der erbrachten Maschinenleistungen: ca. 17.000 DM
Fertigstellung: Juni 1990

Bemerkenswert ist schließlich, dass durch das große Engagement sämtlicher Beteiligten die Baukosten auf ca. 1/3 der ursprünglichen Veranschlagung gedrückt werden konnten.



Errichtung der Trainingsbeleuchtung

Die Finanzierung dieses Teilprojektes wurde über Zuschüsse des Bezirkes Schwaben, des Landkreises Günzburg und des Bayerischen Landessportverbandes (BLSV) gesichert. Die Planung übernahm das Ingenieurbüro Anton Rudolph, Ingolstadt. Baulastträger war der TSV Langenhaslach. Mit der Lieferung der Anlage wurde die Firma Deihl, Neuburg, beauftragt.

Einige Eckdaten zur Trainingsbeleuchtung:

sechs Masten mit 14 m Lichtpunkthöhe
acht Scheinwerfer à 2000 Watt Leistung
Rechnungssumme: ca. 24.000 DM
Eigenleistung: ca. 700 Stunden
Wert der Maschinenleistung: ca. 2000 DM